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Renaturierung des Braunkohletagebaugebietes Greifenhain und Revitalisierung der Ortschaft Pritzen/Niederlausitz (Vorgeschlagen 1995, nicht realisiert) Mitten im ehemaligen Tagebaugebiet Greifenhain soll ein Fußballfeld angelegt werden. Ein ebener Rasen mit seiner charakteristischen Spielfeldmarkierung und den dafür vorgesehenen Ausmaßen. Der Platz ist bespielbar. Der landschaftliche Kessel dient gleichsam als Stadionkulisse und gewährt eine Aufsicht aus größerer Entfernung. Das Spielfeld wird zum Bezugspunkt und verdeutlicht als geläufiges Raummaß die Dimension des Geländes. Der Betrachter wird den Fußballplatz in der Verschiedenheit seiner Aspekte erleben können: Als abstraktes Bild, grün auf grauem Grund; surreal als Fremdkörper in der heutigen Landschaft; als Kunst durchaus im Sinne von künstlich; und vielleicht auch in seinem kultischen Gehalt: "Der Fußballplatz als quasi magischer Ort, hervorgehoben durch seine exponierte, seine isolierte Lage, getrennt vom Alltag in seiner Ferne zur Ortschaft Pritzen." Mit fortschreitender Revitalisierung der Landschaft, wird diese Ferne immer mehr aufgehoben, das Kunstwerk Stück für Stück Bestandteil des Lebens. Ist das Kunstwerk vollends integriert, wird es als solches nicht mehr wahrgenommen. ∧∧ Seitenanfang |